UI und UX Design

Vielen Menschen sind UI und UX als Faktoren für „Nutzererlebnisse“ (Aspekte der Erfahrung eines Anwenders) ein Begriff, aber nur wenige kennen den Unterschied zwischen den beiden Designs.

Sie sind eng miteinander verknüpft, existieren nur selten ohne einander und haben gemeinsam, dass sie auf fast jedes Produkt angewendet werden können. Zudem sind sie auf den Komfort des Benutzers ausgerichtet und zeigen bei der Interaktion zwischen Mensch und Maschine Probleme am Design auf.

Der Unterschied: Beim UI (User Interface) handelt es sich um die Außendarstellung eines Produkts, es ist das, was man sieht. Bei der UX (User Experience) geht es um Emotionen, darum, welcher Eindruck beim Anwender zurückbleibt.

Auf den IT-Bereich angewandt, bedeutet das: Während das UI einen Teil der Website oder App ausmacht, stellt die UX das gesamte Paket dar, die komplette Erfahrung, die der Nutzer macht.

WAS BEINHALTET DAS CORPORATE DESIGN?

Das UI ist die Oberfläche, auf der gearbeitet wird, wo die Interaktion zwischen Mensch und Maschine stattfindet. Für diesen Austausch sind Hardware (physische Komponente) und Software (logische Komponente) erforderlich.

Das User Interface soll bestenfalls automatisch funktionieren sowie leicht handelbar, intuitiv erfassbar und effektiv im Umgang sein, außerdem eine erfolgreiche, reibungslose und unkomplizierte Handhabung zwischen User und Produkt realisieren.

Um das zu bewirken, wird die Verhaltensweise des Nutzers analysiert sowie interpretiert und anschließend das UI anhand der Ergebnisse optimal angepasst.

Es existieren mehrere User Interfaces, die zwei wesentlichen sind:

Das Graphical User Interface (deutsch: grafische Benutzeroberfläche) hat die Aufgabe, Anwendungssoftware auf einem Rechner mittels grafischer Symbole und Steuerelemente (auch Widgets genannt) bedienbar zu machen. Dies geschieht bei Computern meistens mittels Maus oder Tastatur als Steuergerät, mit dem die grafischen Elemente bedient oder ausgewählt werden. Bei Smartphones, Tablets und Kiosksystemen funktioniert es in der Regel durch Berührung eines Sensorbildschirms.

Das GUI ist demnach die grafische Benutzeroberfläche, die per Maus, Tastatur oder Berührung eines Displays steuerbar ist.

Als Web User Interface (deutsch: Webschnittstelle) bezeichnet man eine Schnittstelle zu einem System, die über das Hypertext Transfer Protocol (HTTP) angesprochen werden kann. Dabei handelt es sich um eine grafische Benutzeroberfläche, über die ein Benutzer mithilfe eines Webbrowsers mit dem System interagieren kann, oder einen Webservice, durch den das System anderen Systemen Daten oder Funktionen zur Verfügung stellt.

Das WUI gewährleistet demnach die Darstellung von – via Internet generierten – Webinhalten, die vom User per Web-Browser einsehbar sind.

User Experience

Es handelt sich um die individuelle Nutzererfahrung, inklusive sämtlicher Verhaltensweisen, Ansichten und Emotionen, die der User bei der Interaktion auf beispielsweise einer Website oder App macht. Alle seine Expressionen und Auffassungen spielen dabei eine enorm große Rolle, was der Grund für die Subjektivität der UX ist. Die Erlebnisse jedes Anwenders sind dabei dynamisch und verändern sich im Laufe der Zeit.

Um ein gelungenes UX Design zu erlangen, werden die Bedürfnisse und Anforderungen des Users studiert. Aufgrund der erlangten Erkenntnisse kann man „Personas“ festlegen – Nutzertypen mit spezifischen Eigenschaften, mithilfe derer man formuliert, über welche Anforderungen das Produkt verfügen sollte.

UI und UX – ein dynamisches Duo

UI und UX können nicht wirklich voneinander getrennt werden. Das User Interface gehört zur User Experience dazu, ist ein Teil davon. Es wird allerdings schwierig, beispielsweise einen Webauftritt erfolgreich zu gestalten, wenn das Design exzellent, die Nutzbarkeit aber mangelhaft ist. Auf der anderen Seite ist es jedoch möglich, dass die User Experience ohne das User Interface gut funktioniert.

Unter anderem sind beide Begriffe auf die bequeme Interaktion des Nutzers ausgerichtet und können auf fast alle Produkte angewandt werden. Daher ist es ratsam, beide Komponenten sinnvoll und professionell miteinander zu kombinieren, um sein Produkt so interessant wie nur möglich für den Anwender zu gestalten.

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